DIE CONCORDIA AUF SCHUSTER´S RAPPEN.
Am 5. September war es mal wieder soweit: Die Concordia war wieder unterwegs. Diesmal jedoch auf Schuster´s Rappen.
Am frühen Samstagsmorgen trafen sich 21 Ausflügler bei frischer, ungemütlicher Witterung und bedrohlichen Wolken, jedoch gut ausgerüstet, am Nürnberger Nordost-Bahnhof.
Rasch wurden zwei Fahrgemeinschaften für die gesundheitlich Gehandicapten gefunden, bevor man sich kurzfristig trennte. Die Autofahrer fuhren bereits einmal vor, um die Lage am Ausflugsziel zu erkunden und die Wanderer zu empfangen, während die Wanderer mit der Gräfenbergbahn ca. 1 Stunde vorbei an Weissennohe bis zur Endhaltestelle nach Gräfenberg fuhren.
Vom Bahnhof aus ging es dann gleich mal mächtig los: zum sog. "Einlaufen" mussten wir steil bergan um zum Ortskern zu gelangen. Schnell noch den Bäcker gestürmt, um Proviant für Unterwegs zu kaufen bzw. ein zu kurz geradenes Frühstück aufzufrischen und schon ging es weiter aus den Ort hinaus.
Auf dem Fünf-Seidla-Steig - einem neuen Brauerei-Rundwanderweg (er führt auf landschaftlich reizvollen Wegen und Pfaden zu fünf Privatbrauereien) zwischen Weißenohe, Gräfenberg, Hohenschwärz und Thuisbrunn in der südlichen fränkischen Schweiz, wollte die Wandergruppe das Brauerei-Wirtshaus Hofmann in Hohenschwärz ansteuern.
Nach knapp 1,5 Stunden gemütlicher Wanderung erreichte die Gruppe wohlbehalten und trockenen Fußes das Etappenziel Hohenschwärz, und wurde von der Autogruppe herzlich willkommen geheißen. Kaum hatten wir im Nebenzimmer Platz genommen, begann es auch schon zu regnen. Gut getimed !!
Schnell waren u.a. die "Hofmannstropfen" - ein süffiges und hervorragend schmeckendes "Dunkles" am Tisch, um den ersten Durst zu löschen, bevor man(n)/frau sich allerlei fränkische Spezialitäten von Sauren Zipfel über Schälrippchen bis zum Schäuferle schmecken ließen.
Nach dem Mittagessen und den kurzen Regenschauern, kam während unserer 3-stündigen Rast sogar noch die Sonne heraus, so dass sich 4 wackere Kartel-Brüder auch noch 1 Stunde Schafkopf im Biergarten gönnen konnten.
Schließlich bliesen unsere hervorragenden Organisatoren und "Wanderführer" Werner Drescher und Hans Lauterbach gegen 15 Uhr zum Aufbruch. Nun trennten sich wieder die Wege der Autofahrer und Wanderer. Wohlbehalten und bei Sonnenschein - mit einigen kleinen "Zwetschgenbaumstopps" - erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt Gräfenberg.
Trotz aller Unkenrufe begrüßte uns die Bahn pünktlich zur Abfahrt und lieferte uns gegen 17 Uhr wieder in Nürnberg-Nordost ab.
Ein schöner und unterhaltsamer Tag ging zu Ende. Nun gilt unsere Blickrichtung wieder dem Kegeln und der bevorstehenden Saison.